Hundebesitzer: innen aufgepasst!!

März bis Juni „Setz- und Brutzeit“

Hundebesitzer: innen aufgepasst!!

Liebe Freunde der bellenden Fellnasen,

ich, wie auch vielleicht Sie, bin geneigt, dem Wunsch meines Vierbeiners nachzugeben und ihn auf den Feldern der Landwirte oder auch auf dem Nahedeich frei laufen zu lassen.

Dabei kommt es zu Problemen für unsere Umwelt und Natur.

Vom ersten März bis fünfzehnten Juni findet die „Setz- und Brutzeit“ statt, in der die Wildtiere ihren Nachwuchs zur Welt bringen und aufziehen. In dieser Zeit stellen frei laufende Hunde, die die Tiere unter Umständen Aufscheuchen können, eine besondere Gefährdung für die Wildtiere und deren Nachwuchs dar.

Wir tragen die Verantwortung! Selbst wenn ich meinen Hund gut erzogen habe, kann schon eine kleine Maus oder ein Hase seinen Jagdtrieb wecken. Ist er nicht angeleint, habe ich unter Umständen keine Kontrolle mehr über ihn. Der Hund kann nichts für seinen angeborenen Jagdinstinkt und die Wildtiere können nicht ihren natürlichen Fluchtinstinkt ablegen.

Als Hundehalter* sind Sie mit diesem Problem erst konfrontiert, wenn Ihr Hund hinter einem Hasen oder Reh her hetzt und nicht gewillt ist, auf Ihr Rufen oder Pfeifen zurückzukommen. Gehetztes Wild, das die Bundesstraße überquert, ist zudem noch eine massive Gefahr für die Verkehrsteilnehmer.

Im letzten Jahr sind mehrere Rehe und Hasen durch das Aufscheuchen massiv gefährdet worden und teilweise auch verendet.

Das muss nicht sein! Sollten Sie auch nur den geringsten Zweifel haben, dass ihr Freund auf vier Pfoten ausbüxen könnte, bitte den Hund an einer langen Leine sichern um der Umwelt, dem Hund und vor allem sich selbst Ärger zu ersparen!

Überall sind die Häufchen!

Die Felder und oftmals somit auch die Ernte unserer Landwirte* und Winzer* werden durch den liegengelassenen Hundekot verunreinigt. Durch diese Hinterlassenschaft können Krankheiten und Parasiten, auch an Ihren Hund, übertragen werden. Die in den Wiesen und Brachen hinterlassenen „Markierungen “ schränken zudem das ohnehin schon knappe Rückzugsgebiet unserer Wildtiere ein. Bitte entsorgen Sie deshalb die Hinterlassenschaft Ihres Hundes ordnungsgemäß und unterstützen Sie durch Ihr Verhalten die Produktion gesunder Lebensmittel und Weine.

Als Hundebesitzer und somit vermutlich auch Tier- und Naturfreund haben Sie die Verantwortung. Deshalb leinen Sie Ihren Hund bitte an, nehmen seine Hinterlassenschaft mit und helfen dadurch unseren wildlebenden Tieren und unserer Grolsheimer Gemarkung noch schöner zu werden!

Vielen Dank.

Ihre Ratsfrau Carolin Apostel

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