Ein Frohes neues Jahr!

Ein Frohes neues Jahr!

Zunächst ein mal Euch und Ihnen allen ein frohes und mit viel Glück gesegnetes neues Jahr!
Wie viele Bürger:innen sicherlich gehört haben waren die letzten Monate bzw. das letzte Jahr mit Blick auf meine Gesundheit nicht mein bestes Jahr. Gerne möchte ich damit offen und transparent umgehen:
Anfang des Jahres begann der Verkauf meiner Milchprodukte und ich kam mit meiner Lebensgefährtin unserem Traum von einer eigenen Landwirtschaft und einer Käsemanufaktur ein gutes Stück näher. Im Frühjahr kam dann unsere Tochter zur Welt, was für uns das Größte war was das Leben bis heute für uns bereitgehalten hat.
Leider wurde stiegt mir in dem kommenden Monaten die Mehrfachbelastung mit dem Ehrenamt des Bürgermeisters, Unternehmer in der Gründungsphase und junger Vater immer mehr über den Kopf. Parallel gab es aus verschiedenen Gründen immer wieder größere Personalausfälle und -wechsel in der Verwaltung der Verbandsgemeinde, weshalb ich das Amt als immer größer werdende Belastung empfand. Ablenkungen von den ganzen Gedanken und dem Stress, Freunde treffen, auf Konzerte gehen, Urlaub usw. gab es Corona sei Dank sehr sehr wenige.

Meine Gesundheit verschlechterte sich immer mehr und ich hatte ständig größer werdende körperliche Anzeichen Erfahren, die mir zeigten, dass es so nicht weitergeht. Die Reisleine habe ich dann im September ziehen müssen und ich habe mich in Rücksprache mit meinem Arzt und dem Verbandsbürgermeister für das Bürgermeisteramt als arbeitsunfähig gemeldet. Leider konnte ich wenig darüber kommunizieren und hatte andere Gedanken und Probleme, als mit dem Thema an die Öffentlichkeit zu gehen.
Nach einer Erholungsphase habe ich jedoch, wenn auch reduziert, weiter in unserem Landwirtschaftsbetrieb gearbeitet. Die Arbeit war mit den Kühen war nicht nur unausweichlich, sondern tat mir auch sehr gut.

Sehr dankbar war ich für die Unterstützung und das Engagement der Beteiligten um mich herum. Allen voran hat sich der 1. Beigeordnete Rybarczyck sehr gut um die Gemeinde gekümmert und viele liegengebliebene Themen in kürzester Zeit mit großen Zeitaufwand ins Laufen gebracht. Neben Pascal, danke ich auch den weiteren Beigeordneten Heidi Rutsch und Michael Tilgner, meiner Assistentin Christina Geib, meinen Fraktionsmitgliedern und meiner Familie, dass sie jetzt nach dieser für alle schwierigen Zeit auch weiter hinter mit stehen.

Ich hoffe Sie können nun die Sachlage um meine Person verstehen. Natürlich hatte ich auch mit dem Gedanken gespielt das Amt aus gesundheitlichen Gründen aufzugeben, doch ich bin mit Zielen angetreten und gewählt worden, die ich nicht aufgeben möchte.

Außerdem bin ich am heutigen Tage heute höchst motiviert. Ich stehe hier nicht alleine, sondern habe ein Team und Mitarbeiter:innen hinter mir die bereit sind was zu gestalten. Und wir haben so viele tolle Ehrenamtliche die trotz Pandemie Gas geben. Das Team um den Bücherschrank, die Baumpflanzaktion, der Arbeitskreis Historie und die Feuerwehraktionen an St.Martin und in der Adventszeit um hier nur einige Beispiele zu nennen!

Ich würde zwar gerne sagen, dass es jetzt mit Vollgas weitergeht, aber auch ich habe dazugelernt. Es soll geordnet und ordentlich priorisiert weitergehen. Eins nach dem Anderen, dafür richtig.

Nichtsdestotrotz wünsche ich allen Bürger:innen ein erfolgreichen Start ins neue Jahr. Dass uns diese Pandemie bald in Ruhe lässt, dass wir uns nicht von diesem schwierigen Impfthema als Gemeinschaft spalten lassen und vor allem viel Gesundheit!

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